Gehaltserhöhungsrechner
Berechnen Sie, wie viel netto von Ihrer Gehaltserhöhung übrig bleibt
Gerechnet außerhalb Wiens, ohne Kinder und Pendlerpauschale, mit 12 gleichen Monatsgehältern und zwei Sonderzahlungen in gleicher Höhe. Der Jahresvergleich setzt jeweils ein volles Jahr mit dem alten bzw. neuen Gehalt voraus.
Warum netto weniger ankommt
Der höhere Steuersatz gilt nur für den zusätzlichen Teil des Einkommens, nicht für das ganze Gehalt. Vom Mehrbetrag gehen Sozialversicherung und Lohnsteuer zum jeweiligen Grenzsteuersatz ab. Beim 13. und 14. Gehalt sind es im Regelfall 6 % Lohnsteuer; bis € 2.615,00 Sonderzahlungen im Jahr fällt gar keine an, über € 25.000,00 steigen die Sätze auf 27 % und 35,75 %. Je nach Einkommen bleibt so etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Brutto-Erhöhung übrig.
An drei Stellen kann mehr brutto vorübergehend weniger netto bedeuten: Bei € 2.225,00, € 2.427,00 und € 2.630,00 Monatsbrutto steigt der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung um je einen Prozentpunkt auf das ganze Gehalt. Wer knapp über eine dieser Grenzen rutscht, verliert rund 15 € im Monat und holt sie erst mit den nächsten Erhöhungen wieder auf. Sinkt oder steigt mit dem Gehalt eine Gutschrift aus der Arbeitnehmerveranlagung (Zuschlag zum Verkehrsabsetzbetrag, Negativsteuer), zeigt das die Zeile „nach Arbeitnehmerveranlagung".
Was eine Erhöhung pro Arbeitsstunde ausmacht, rechnet der Stundenlohn-Rechner aus. Wie stark die Tarifanpassung 2026 gegensteuert, zeigt der Rechner zur kalten Progression.